Marc Jungreithmeier ist Licht- und Videodesigner. Er studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Seine medialen Arbeiten reichen von Videoinstallationen, Videobespielungen von Theaterräumen in Performances, Schauspiel und Oper über Outdoor-Mapping-Projekte bis hin zu Animations- und Trickfilmen. Sein Schwerpunkt liegt in der Gestaltung von Theaterräumen durch Licht und Video.
Marc Jungreithmeier war mehrfach an Produktionen von Rimini Protokoll beteiligt und entwickelte u. a. das Bühnenbild und Videodesign für die Produktionen „Qualitätskontrolle“ (2013) und „Adolf Hitler – Mein Kampf, Band 1 & 2“ (2015). Zudem zeichnete er für das Videodesign der Stücke „Chinchilla Arschloch, waswas“ und „All right. Good Night.“ von Helgard Haug verantwortlich. Beide Stücke zählten 2020 und 2021 zu den Gewinnern des Berliner Theatertreffens.
2019 arbeitete er als Bühnenbildner und Videodesigner an der Wiener Staatsoper und war dort an der Uraufführung der Oper „Persinette“ beteiligt. 2017 wurde ihm der Musical-Theater-Preis für die Produktion „Der Tunnel“ im Bereich Bestes Bühnenbild verliehen. Seit 2017 arbeitet Marc Jungreithmeier unter dem Label STUDIO6, das sich in den Bereichen Theater- und Museumsarbeit sowie für übergreifende multimediale Installationen, Konzerte, Shows und Eventprojekte engagiert. Hierzu gehören auch Outdoor- und Fassadenprojektionen sowie kommerzielle Werbeproduktionen, wie die Projektion auf die Fassaden im Backlot Babelsberg für den Werbespot „This is our Genesis“ (2021).
Stand: Februar 2026
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Bühne und Video