• ROMEO UND JULIA

    Eine Tragödie in vier Künsten

Die nächsten Termine
  • Samstag, 26.09.2026
    • 19:30 – 21:50 Uhr
    • Großes Haus
  • Samstag, 03.10.2026
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    • Großes Haus
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    • Großes Haus
  • Freitag, 25.12.2026
    • 19:00 – 21:20 Uhr
    • Großes Haus
  • Premiere
    26. September 2026
  • Sparte
    Musiktheater & Schauspiel & Ballett & Konzert
  • Spielstätte
  • Hinweis
    ca 2.20 Std. (eine Pause)

Ein Abend über die berühmteste Liebesgeschichte der Welt eröffnet die neue Spielzeit. Das Staatstheater versammelt seine vier Sparten zu einem einzigartigen Abend: Schauspiel, Oper, Ballett und Konzert werden zu einer gemeinsamen Erzählstimme, jede in der eigenen Sprache. Romeo und Julia sind das Liebespaar schlechthin und der Inbegriff leidenschaftlicher Liebe, die an den Umständen scheitert. In Shakespeares Tragödie leuchtet die Ekstase einer ersten Liebe ebenso auf wie ihre Grenzen, gezogen durch familiäre und gesellschaftliche Zwänge, die zwei liebende Menschen voneinander trennen.

Was diese Geschichte so zeitlos macht, ist ihre tiefe Menschlichkeit. Denn Romeo und Julia ist mehr als eine Liebestragödie: Es ist eine Geschichte darüber, wie junge Menschen erwachsen werden, Konflikte als unlösbar begreifen und dennoch auf der unbedingten Erfüllung ihres Glücks bestehen. Shakespeare schrieb nicht für seine Zeit. Er schrieb für alle Zeit.

So wurden Shakespeares Verse über die Jahrhunderte hinweg immer wieder neu interpretiert: Berlioz übersetzte das Innenleben der Liebenden 1839 in einer sinfonisch-dramatischen Dichtung in Klang. Gounod gab der Geschichte 1867 eine Opernstimme, die aus Julias zarter Sehnsucht ein ganzes Schicksal formt. Und Prokofjew schuf 1935 ein Ballett, in dem Musik und Tanz von Leidenschaft und Verhängnis erzählen. Vier Lesarten, und doch immer dieselbe Geschichte, dieselben zwei Menschen, dieselbe Nacht in Verona.

Der Regisseur Philipp Grigorian inszeniert erstmals am Staatstheater und vereint all diese großen Fassungen in einer spartenübergreifenden Inszenierung, in der er Worte, Gesang, Klang und Körper sprechen lässt.

 

Mit Ausschnitten aus:

William Shakespeare: Romeo and Juliet (1597)

Hector Berlioz: Roméo et Juliette. Symphonie dramatique avec choeurs, solos de chant et prologue en récitatif harmonique, op. 17. (1839)

Roméo et Juliette. Große Oper in fünf Akten (1867).
Musik von Charles Gounod, Text von Jules Barbier und Michel Carré
nach William Shakespeare

Romeo und Julia, op. 64 (1935/36, revidiert 1940)
Ballett in vier Akten von Sergej Prokofjew, Adrian Piotrowski, Sergej Radlow und Leonid Lawrowski

Barrierefreiheit – Großes Haus
  • Hörschleife vorhanden
    Sie können induktiv über die Telefonspule Ihrer Hörgeräte hören.
  • Für Rollstühle geeignet
    Wir bitten dennoch um Anmeldung per E-Mail oder unter 0355 7824 242.

Besetzung

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