Unter dem Label Kaufmann/Witt arbeiten Saskia Kaufmann (geboren 1988 in Linz) und Raban Witt (geboren 1988 in Leipzig) seit 2016 gemeinsam als Regie-Duo.
Ihre Arbeiten sind häufig Grenzgänge zwischen Kunst und Wirklichkeit, die die Einsamkeit der Menschen im Kapitalismus umkreisen – und ihre Sehnsucht, sich miteinander zu verbinden. Ihre künstlerischen Ausdrucksformen reichen dabei von Inszenierungen im Bühnenraum über Ausstellungen bis hin zu detailliert ausgestalteten künstlichen Welten, in die Besucher*innen mal für zwei Stunden, mal für mehrere Wochen selbst eintauchen können.
Ihre Theaterserie „Sterben“ wurde 2021 von der Zeitschrift „Theater heute“ als „Beste Inszenierung“ nominiert. Für das immersive Langzeitprojekt „Rigby“ (2022) erhielten sie den Preis für digitale Dramaturgie des NRW Kultursekretariats.
Saskia Kaufmann arbeitet zudem als Bühnenmusikerin und Performerin. Raban Witt ist in der Spielzeit 25.26 Schauspieldirektor am Staatstheater Cottbus.
Stand: März 2026