Dominik Steinmann machte zunächst eine Ausbildung zum Möbelschreiner (1999-2003). Mit dem Studium der Architektur (2005-2006) an der Hochschule Luzern und der Innenarchitektur und Szenografie (2006-2009) an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel sowie dem Diplomstudium Bühnen- und Kostümbild an der Weißensee Kunsthochschule Berlin (2010-2013) vertiefte er seine Fähigkeiten, komplexe, temporäre und partizipative Raumstrukturen zu erschaffen, die nicht nur in Theaterräumen funktionieren.
Dominik Steinmann arbeitet als Szenograf und Kostümbildner vorwiegend in der freien Theaterszene und im Museums- und Ausstellungskontext mit Gruppen wie Rimini Protokoll, Syndikat Gefährliche Liebschaften, FLINN Works, Theater Marie oder Kompanie Kopfstand. Ein Schwerpunkt liegt in der Entwicklung von Räumen für die Wissenschaftskommunikation. Dabei entstanden u.a. das partizipative Stadtraumformat „Expedition für das Wissen“ (2020) für die Deutsche Forschungsgemeinschaft/DFG oder die Ausstellung „Prinzip Held*“ (2024) für den Sonderforschungsbereich 948 der Universität Freiburg und das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr.
Mit dem 2015 gegründeten „Büro unbekannt Berlin“ entsteht ein Label, unter dem Künstler*innen in unterschiedlichen Konstellationen temporäre Kunsträume und partizipative Formate für den urbanen Raum entwickeln. „Büro unbekannt Berlin“ forscht künstlerisch an den sozialen Zwischenräumen der Stadt und wurde 2023 für das Projekt „upcycling furniture“, das sich mit der Transformation eines alten Klinikgeländes befasst, mit dem Pankower Umweltpreis ausgezeichnet.
Stand: Februar 2026
Wirkt mit in ...
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Kostüm und Requisiten