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SparteKonzert
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SpielstätteOPEN AIR Am Schloss Branitz
Mit Werken von Franz Krommer und Johannes Brahms
Manche Instrumente erzählen, noch bevor ein Wort gefallen ist. Die Klarinette gehört zu ihnen. Ihr Ton kann aufleuchten und trösten oder in stiller Melancholie verweilen. In diesem Konzert wird sie zur Stimme zwischen den Stimmen: beweglich atmend und von besonderer Wärme getragen.
Franz Krommers Quartett in D-Dur zeigt diesen Charakter noch ganz im Geist der Wiener Klassik. Die Klarinette bewegt sich hier mit virtuoser Leichtigkeit zwischen den Streichern, mal führend, mal begleitend, immer im lebendigen Dialog mit den anderen Stimmen. Johannes Brahms führt diese Bewegung in eine andere Tiefe. Er schrieb 1891 sein Klarinettenquintett h-Moll angeregt durch das Spiel des Klarinettisten Richard Mühlfeld. In diesem Werk verbinden sich Klarinette und Streichquartett zu einem Klang, der zugleich dunkel gefärbt und von großer musikalischer Spannung ist. Im Schlosspark Branitz erhält diese Musik einen besonderen Rahmen. In der Weite des Parks entfalten die Stimmen ihre ganze klangliche Farbigkeit.
Besetzung
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Violine
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Bratsche
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Violoncello
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Klarinette